Samstag, 26. August 2017

Rezension Kieselsommer

Fakten


  • Titel: Kieselsommer
  • Autorin: Anika Beer
  • Verlag: cbj

Vielen Dank füe das Rezensionsexemplar.

Klappentext:

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Schreibstil:

Den Schreibstil von Anika Beer mochte ich super gerne. Sie hat sehr flüssig und einfach geschrieben. Während des Lesens kam man nicht zum stocken, was ich sehr gut fand. Man hatte das Bedürfnis immer weiter lesen zu müssen. Der Spreewald wurde wunderschön bildhaft beschrieben. Perfekt für den Sommer.

Charaktere:

Am Anfang mochte ich Tilda und Ella beide sehr gerne, die Geschichte des Kennenlernens der beiden war toll und ein Vorbild für viele Menschen, da mich Tildas Offenheit sehr beeindruckt hat.
Jedoch hat sich das Verhalten der beiden ins Negative gewandelt. Im Laufe des Buches wird erwähnt, dass die beiden 15 Jahre alt sind. Benommen haben sie sich jedoch wie zehn oder zwölf. Beide waren sehr egoistisch und kindisch und von der Freundschaft welche das Buch ausgemacht hat, war nichts mehr wieder zu finden.
Mats hatte für mich zu wenig Tiefe und man hat zu wenig und zu oberflächlich von ihm erfahren.

Meinung

Die Idee der großen Liebe und des Schicksals hat mir sehr gut gefallen. Ebenso die Bedeutung des Glühwürmchens. Jedoch war die weitere Handlung sehr einfach und leicht vorherzusehen. Das Verhalten der beiden Mädchen hat meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Alter und ihrem tollen Charakter vom Anfang gepasst. Tildas Zwiespalt konnte man zwar sehr gut nachvollziehen, jedoch ihre Reaktion darauf, außer am Schluss nur sehr wenig. Die Beschreibung von Ellas Gefühlen fand ich sehr süß, jedoch war sie mir zu Einseitig.

Fazit:

Das Verhalten beider war sehr kindisch und unüberlegt. Gespräche und Tiefgang wurden im Laufe des Buches immer weniger. Der sehr gute Schreibstil und die gute Grundidee haben dies wieder etwas herausgeholt.

Bewertung:


3/5 ❤

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